30 Sep
2015

Ich habe mich sehr auf diesen spannenden MOOC gefreut und bin auch gut gestartet. Interessant finde ich, dass jede der 8 MOOC Wochen von einer anderen Firma und einem anderen Team gestaltet wird. Ich finde es großartig, dass so viele Firmen einen Einblick in ihr Personalentwicklungsmanagement geben und über ihre Ziele und Maßnahmen in Austausch mit der „Crowd“ gehen.

 

Mein ganz persönliches Lernziel für diesen MOOC:

Ich habe mir ein ganz persönliches Lernziel für diesem MOOC gesteckt – ganz unabhängig von den Zielen der Firmen und Teams in diesen Wochen – ich möchte die Methode der Footprints of Emergence für mich erproben und mehr Übung in der Evaluation von Lernevents mit den Footprintsbekommen.

 

Resümmee der 1 MOOC-Woche, gestaltet durch die DB

Die erste Woche hat ein Thema berührt, welches mich schon lange beschäftigt, die Revolution im Lernen, weg von der Ansammlung „toten Wissens“ und hin zur Entwicklung von individuellen Kompetenzen. Das Gespräch zwischen den beiden renommierten Professoren Arnold und Erpenbeck hat die Woche akzentuiert. In den weiteren Videos und Whitepapers konnten Andreas Eckelt und Carlo-Matthias Enk den Weg, den die DB bereits gegangen ist und noch gehen muss (!) bis die geplanten innovativen Lernarragements umgesetzt und eigeführt sind, gut vermitteln.

Stressig waren für mich die vielen Arbeitsaufgaben in den Foren, gleich von Beginn an. Ich hatte wenig Zeit z.B. in twitter oder facebbok richtig aktiv zu werden bzw. mich um meine individuelle Aufgabe, die Footprints zu kümmern.

Die Woche war jedoch ein großer Gewinn für mich, da ich mit neuen Fragestellungen, Tools und menschen in Kontakt und Austausch gekommen bin.

 

Nachfolgend meine Erläuterungen zum obigen Footprint. Bei Fragen dürft Ihr Euch gerne an mich wenden.

 

#cl20: Footprint der Woche 1 – Deutsche Bundesbahn

Offenheit / Struktur

Risk:
Eher geringes Risiko zu scheitern; ich bin mit der Kommunikation in MOOCs und dem Thema vertraut und kann mich überall einbringen.

Lim:
Entfaltungsspielraum istgegeben; Zeit ist allerdings begrenzt – ich kann mich nicht in alles einbringen.

Amb:
Die Arbeitsaufgaben sind für mich eindeutig gestellt.

UnO:
Mir sind die angestrebten Ergebnisse nicht wirklich deutlich geworden. DB hat sich Feedback und Input gewünscht. Feedback von DB kommt noch. Ich hatte überraschende Ergebnisse für mich (Blab, Canvas, performance support;webbrain).

Dis:
Es gab keine Störung.

S/C:
Es gibt nicht wirklich eine hierarchische Kontrolle. Badges leicht zu erreichen. Ein richtig oder falsch ist nicht definiert, außer durch das Erlangen der Badges.

Mp:
Lernwege mittel offen. Ausgangsmaterial als Basis vorhanden und davon ausgehend weitere Lernpfade möglich.

 

Interaktive Lernumgebung

Div:
Lernumgebung ist anfangs nicht sehr abwechslungsreich. Ich klebe sehr an den Foren. Erst später gibt es facebook-Aktivitäten. Habe leider ganz wenig Zeit für Twitter.

Exp:
Es gab v.a. anfangs sehr viele Aufgaben abzuarbeiten. Blab war ein Gewinn. Allerdings wäre eigeninitiativ sehr viel möglich gewesen, wenn die Zeit gereicht hätte.

Adap:
Lernumgebung ist flexibel, passt sich an meine Möglichkeiten an. Ich erhalte trotz knapper Zeit ein gutes Ergebnis.

Co-Ev:
Der Kurs gäbe mehr Möglichkeiten als tatsächlich genutzt werden. Ich erlebe zu wenig Diskurs unter den Teilnehmenden.

FIN:
Offenes Netzwerk wird unterstützt, aber wenig genutzt.

Trust:
Ich habe Vertrauen in Kooperation und Wertschätzung.

ToM:
Ja Austausch ist möglich, aber wenig genutzt. Ein bisschen schade, aber bin selbst auch schuld.

 

Persönliche Entwicklung

XM:
Ganzheitliches Engagement ist mittel-gering ausgeprägt. Es gibt Videos zu sehen, aber Lesen und Schreiben ist dominant.

OAff:
Ich kann eigene Lernziele einbringen, aber es ist schwierig dafür gleichgesinnte zu finden.

SOrg:
Ich muss mich selbst organisieren innerhalb eines Wochenplans.

A:
Ich lerne autonom

NegO:
Ich habe mir eigene Ziele gesteckt.

ID:
Ich kann eigene Rollen und Fähigkeiten erlernen.

 

Eigener Stil/Selbstpräsenz

S&C:
Es gibt wenig wirklichen Raum zum Nachdenken und Reflektieren und Ausprobieren der Ideen, da zu viele Vorgaben in der knappen Zeit.

CC:
Es gibt Raum für zufällige Begegnungen. Die Personen bleiben aber eher nebelhaft. Am besten funktioniert die Facebook-Gruppe. Blab ist ein Gewinn. Adobe Connect ist ein gewinn: Die Menschen hinter dem MOOC werden sichtbar.

Net:
Die Zusammenarbeit ist nicht sehr formalisiert. Es gäbe Raum für kleine eigene Gruppen. Kann das Angebot aus zeitlichen Gründen nicht nutzen.

Hyb:
Möglichkeiten sind gegeben, aber nicht sehr genutzt. Auch ich schreibe nur.

InF:
Interaktionen sind teilweise formalisiert (Moodle), teilweise informell. Ich habe facebook und twitter etwas genutzt.