Who is the murderer?
von
am 12.07.2010 um 11:58 (372 Hits)
Um mein Englisch zu verbessern, bzw. auf dem Laufenden zu halten lese ich super gerne englische Bücher. Ihr fragt euch gerade, ob es etwas bringt auf Englisch geschriebene Bücher zu lesen, besonders wenn man mit der Sprache noch nicht ganz vertraut ist.
Ja, natürlich! Für diese, die keine Möglichkeit haben, nach England zu fahren, wären englische Bücher eine ganz praktische Alternative. Manche klagen darüber, dass sie versucht haben ein englisches Buch durchzulesen, allerdings mussten sie zu viele Vokabeln nachschlagen. Man versteht zwar den Sachverhalt oft aus dem Kontext heraus, aber es ist doch ja auch interessant, was die Wörter heißen.
Was habt Ihr für Erfahrungen mit englischen Büchern gemacht? Ist es euch anfangs schwer gefallen, sie zu lesen?
Man muss nicht unbedingt recht gut in Englisch sein um englische Bücher relativ mühelos lesen zu können. Den Samantha-Nutzerinnen, die Englisch noch nicht ganz sicher beherrschen, empfehle ich Bücher speziell mit eingeschränktem Wortschatz für Englisch-Lerner, sog. „simplified editions“. Man findet sie in Bibliotheken von Sprachschulen. Es sind normalerweise kurze Stories, oft von bekannten Schriftstellern, die speziell für Kursanten vereinfacht wurde (fortgeschrittene Vokabeln wurden mit simplem Wortschatz ersetzt). Die Zahl der Wörter auf dem Cover dient als Hinweis auf das Sprachniveau, d.h. je größer sie ist, desto mehr komplizierte Vokabeln beinhaltet das Buch.
Als ich 14 war habe ich mein erstes Buch von Agatha Christie in die Finger bekommen. Dieses war speziell für den Englischunterricht ausgelegt: Viele Wörter hatten Fußnoten, in denen, je nachdem, wie fortgeschritten das Level ist, wurden einem entweder einfach der Wortschatz oder auf Englisch die Umschreibung der Vokabel gegeben.
Irgendwann mal habe ich mich getraut, auf eine Full-Version zu greifen, wahrscheinlich das meist gelungene Buch von A. Christie “And then there were none“.
Am Anfang habe ich mich ganz schön schwer mit diesem Buch getan, im
ersten Kapitel habe ich auf jeder Seite bestimmt 30 Wörter trotz der Fußnoten noch im Lexikon nachgeschlagen.
Im Lauf der Zeit konnte ich mit Stolz allerdings feststellen, dass ich den Dictionary zur Hand immer seltener nehmen musste. Die Buchkollektion von A. Christie war genau das, was ich damals brauchte, was mich zum Sprachenlernen angetrieben hat. Ich bin jetzt schon traurig, wenn ich daran denke, dass ich alle Bücher von A. Christie durchgelesen habe.Weil mir einfach jedes Exemplar große Freude bereitet hat. Und nun habe ich mich wieder auf der Suche begeben und Thrillers von John Grisham für mich entdeckt. Gerade lese ich "The Brethren" und kann es kaum aus der Hand legen. Dadurch, dass dieses Buch in einfacher (amerikanischer) Sprache geschrieben ist, lässt es sich relativ mühelos lesen und verstehen, weil keine langatmigen Beschreibungen vorkommen und der Schreibstil simpel gehalten wird.
Viele englische Bücher lege ich nach ein paar Seiten wieder weg, weil es mühsam ist, viele Wörter nachzuschlagen, da ich den Inhalt sonst einfach nicht richtig mitbekomme. Die Lösung dafür habe ich in Krimi- und Thriller-Büchern gefunden. Die sind nicht immer für jeden unbedingt leicht zu verstehen, da es auch manchmal Umgangssprache vorkommt (es ist der Fall bei Grisham). Dafür aber verliert man nicht Spaß am Lesen! Grisham lässt in jeder Hinsicht das Ende offen und die Spannung scheint von Seite zu Seite zu steigen.
Hat jemand einen Buchtip für mich?








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