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Justyna

Who is the murderer?

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Um mein Englisch zu verbessern, bzw. auf dem Laufenden zu halten lese ich super gerne englische Bücher. Ihr fragt euch gerade, ob es etwas bringt auf Englisch geschriebene Bücher zu lesen, besonders wenn man mit der Sprache noch nicht ganz vertraut ist.

Ja, natürlich! Für diese, die keine Möglichkeit haben, nach England zu fahren, wären englische Bücher eine ganz praktische Alternative. Manche klagen darüber, dass sie versucht haben ein englisches Buch durchzulesen, allerdings mussten sie zu viele Vokabeln nachschlagen. Man versteht zwar den Sachverhalt oft aus dem Kontext heraus, aber es ist doch ja auch interessant, was die Wörter heißen.
Was habt Ihr für Erfahrungen mit englischen Büchern gemacht? Ist es euch anfangs schwer gefallen, sie zu lesen?

Man muss nicht unbedingt recht gut in Englisch sein um englische Bücher relativ mühelos lesen zu können. Den Samantha-Nutzerinnen, die Englisch noch nicht ganz sicher beherrschen, empfehle ich Bücher speziell mit eingeschränktem Wortschatz für Englisch-Lerner, sog. „simplified editions“. Man findet sie in Bibliotheken von Sprachschulen. Es sind normalerweise kurze Stories, oft von bekannten Schriftstellern, die speziell für Kursanten vereinfacht wurde (fortgeschrittene Vokabeln wurden mit simplem Wortschatz ersetzt). Die Zahl der Wörter auf dem Cover dient als Hinweis auf das Sprachniveau, d.h. je größer sie ist, desto mehr komplizierte Vokabeln beinhaltet das Buch.
Als ich 14 war habe ich mein erstes Buch von Agatha Christie in die Finger bekommen. Dieses war speziell für den Englischunterricht ausgelegt: Viele Wörter hatten Fußnoten, in denen, je nachdem, wie fortgeschritten das Level ist, wurden einem entweder einfach der Wortschatz oder auf Englisch die Umschreibung der Vokabel gegeben.
Irgendwann mal habe ich mich getraut, auf eine Full-Version zu greifen, wahrscheinlich das meist gelungene Buch von A. Christie “And then there were none“.

And then there were none

Am Anfang habe ich mich ganz schön schwer mit diesem Buch getan, im
ersten Kapitel habe ich auf jeder Seite bestimmt 30 Wörter trotz der Fußnoten noch im Lexikon nachgeschlagen.
Im Lauf der Zeit konnte ich mit Stolz allerdings feststellen, dass ich den Dictionary zur Hand immer seltener nehmen musste. Die Buchkollektion von A. Christie war genau das, was ich damals brauchte, was mich zum Sprachenlernen angetrieben hat. Ich bin jetzt schon traurig, wenn ich daran denke, dass ich alle Bücher von A. Christie durchgelesen habe.Weil mir einfach jedes Exemplar große Freude bereitet hat. Und nun habe ich mich wieder auf der Suche begeben und Thrillers von John Grisham für mich entdeckt. Gerade lese ich "The Brethren" und kann es kaum aus der Hand legen. Dadurch, dass dieses Buch in einfacher (amerikanischer) Sprache geschrieben ist, lässt es sich relativ mühelos lesen und verstehen, weil keine langatmigen Beschreibungen vorkommen und der Schreibstil simpel gehalten wird.

Viele englische Bücher lege ich nach ein paar Seiten wieder weg, weil es mühsam ist, viele Wörter nachzuschlagen, da ich den Inhalt sonst einfach nicht richtig mitbekomme. Die Lösung dafür habe ich in Krimi- und Thriller-Büchern gefunden. Die sind nicht immer für jeden unbedingt leicht zu verstehen, da es auch manchmal Umgangssprache vorkommt (es ist der Fall bei Grisham). Dafür aber verliert man nicht Spaß am Lesen! Grisham lässt in jeder Hinsicht das Ende offen und die Spannung scheint von Seite zu Seite zu steigen.

Hat jemand einen Buchtip für mich?

Aktualisiert: 23.07.2010 um 13:44 von Justyna

Stichworte: karriere, lernen, sprachen Stichworte bearbeiten
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Kommentare

  1. VitesseH -
    Avatar von VitesseH
    Hallo Justyna,

    Lektüre in der Fremdsprache ist wirklich ideal für Leseratten, um gut unterhalten zu werden und gleichzeitig etwas fürs Köpfchen zu tun! Grisham habe ich nicht gelesen, aber ich bin auf den Geschack gekommen...

    Was auf Englisch auch ganz gut klappt, ist Dan Brown: http://www.sprachenshop.de/artikel/1039894 Keine hohe Literatur, aber wahnsinnig spannend.

    Happy reading :-)
  2. Justyna -
    Avatar von Justyna
    Hallo VitesseH!

    danke für deinen Tipp!! Dan Brown kenne ich ja schon, dieses Buch aber noch nicht. Die sind genau das, was ein Englisch-Lernende braucht: Unterhaltung! Übrigens, ich habe bisher nur "Angels & Demons" von ihm gelesen.

    Grüße
    von mir
  3. Gabriela -
    Avatar von Gabriela
    Hallo Justyna, hallo Vitesse,

    ich habe vor Jahren einen wirklich genialen Tipp bekommen, sich auch in der gesprochenen Sprache "auf dem Laufenden" zu halten:

    "Asterix und Obelix" lesen!

    Ich habe mittlerweile mehr französische als deutsche Ausgaben zu Hause und man kann immer mal wieder kurz vor den Ferien ein Heft durchlesen.

    Übrigens: Auch ganz ideal für die Kids!

    Liebe Grüße, Gaby