05 Okt
2015

Auch die zweite Woche im #cl20 MOOC war wieder spannend. Martin Geisenheimer, swisscom und der Experte Professor Joachim Niemeier führten durch eine inspirierende Woche, die einen tiefen Einblick in die Lernangebote für die Mitarbeiter in den Shops gab.

2 Dinge sind mir besonders aufgefallen: Erstens die hohe Wertschätzung, die die Lernenden erfahren und die Kurzweiligkeit und Pfiffigkeit der Lerninhalte.

Aus der Seele gesprochen hat mir der Marketingansatz: Die Shopmitarbeiter sollen zum Lernen „verführt“ werden.

Besonders gemerkt habe ich mir auch die Leitlinien für die Erstellung der eTrainings:

  • Prägnanz: in sich geschlossene, sinnvolle Lerneinheiten, die auch in kurzen Zeitfenstern erarbeitet werden können
  • Relevanz: die Themen und Inhalte lassen sich schnell als nützlich für die individuellen Kontexte erkennen
  • aktivierender Methodenmix: möglichst kurze rezeptive Phasen werden mit Anwendungen verschnitten, in denen die Lernenden einen eigenen Beitrag leisten

Aufgefallen ist mir die Unsicherheit über die Rolle der Führungskräfte.

Schade, dass ich wieder zu wenig Zeit hatte und mich vor allem nicht in die ausserhalb der Foren angebotenen Tools (Harald Schirmer, Simon Dückert und Martin Lindner) einbringen konnte.

 

Hier folgen wieder meine Footprints, mein persönliches Übungs- und Erfahrungsprojekt in diesem MOOC.

 

#cl20: Footprint der Woche 2 – Swisscom

Offenheit / Struktur

Risk:
Ich spüre ein gewisses Risiko zu scheitern, weil mir die Zeit wieder zu knapp wird. Ich hatte ab Mitte der Woche zu viele berufliche Termine.

Lim:
Der Lernraum ist strukturiert, fast alles spielt sich auf der Plattform ab. Zeit ist begrenzt – ich kann mich nicht in alles einbringen und nachsehen, welche Diskussionen an anderer Stelle stattfinden. Ich habe am Wochenende nachgearbeitet.

Amb:
Die Arbeitsaufgaben sind für mich eindeutig gestellt.

UnO:
Lernergebnis ist offen. Ich habe einen sehr guten Einblick in die Lernkultur der swisscom und die Vorgehensweise von Martin Geisenhainer bekommen. Durch die vielen Diskussionen sind weitere Aspekte hinzugekommen.

Dis:
Es gab keine Störung.

S/C:
Es gibt keine hierarchische Kontrolle. Ich muss selbst herausfinden, was passend ist und was nicht.

Mp:
Die Vorgaben sind gut strukturiert und da wenig Zeit, ist es mir nicht möglich, weitere Wege zu beschreiten.

 

Interaktive Lernumgebung

Div:
Lernumgebung empfinde ich als abwechslungsreich, obwohl ich nur in den Foren arbeite. Das macht der Aufbau und die Medienvielfalt. Es werden viele Aspekte gepostet und beantwortet.

Exp:
Ich hatte keine Zeit für Experimente. Ich habe nicht gesehen, dass ein Experiment direkt vorgesehen war. Jeder TN hätte aber eines machen können.

Adap:
Lernumgebung ist flexibel, passt sich an meine Möglichkeiten an. Ich erhalte trotz knapper Zeit ein gutes Ergebnis.

Co-Ev:
Die 2.Woche habe ich sehr viel interaktiver erlebt. Es kamen mehr Diskussionen zustande. Der Input der „crowd“ wurde stärker eingefordert als in der ersten Woche. Allerdings habe ich keine Aktionen außerhalb der Plattform bemerkt.

FIN:
Offenes Netzwerk wird unterstützt.

Trust:
Ich erlebe Vertrauen in Kooperation und hohe Wertschätzung.

ToM:
Ja Austausch ist gut möglich und kam sogar noch am Sonntag zustande. Ich habe aber zu wenige Kontakte.

 

Persönliche Entwicklung

XM:
Ich habe vielfältiges Lernmaterial gesehen, schön gestaltete Newsletter, Videos, auch die Sprache war vielfältig.

OAff:
Die vorgegebenen Ziele waren dominant.

SOrg:
Lernraum ist vorgegeben, aber ich musste mich selbst organisieren innerhalb eines Wochenplans.

A:
Ich lernte autonom und konnte mich mit anderen austauschen und eigene Ideen einbringen. Es gab fixe Termine, die ich leider nicht alle wahrnehmen konnte.

NegO:
Ich habe mir eigene Ziele gesteckt.

ID:
Ich kann eigene Rollen und Fähigkeiten erlernen.

 

Eigener Stil/Selbstpräsenz

S&C:
Es gab viel Raum zum Diskutieren von Ideen und Taten.

CC:
Es gab Raum für zufällige Begegnungen. Das fällt auch in der 2.Woche und mit bereits bekannten Personen leichter.

Net:
Die Zusammenarbeit ist stärker formalisiert als in Woche 1. Aber es gibt weitere Angebote (3) zur Kollaboration außerhalb des Forums. Leider hatte ich keine Zeit.

Hyb:
Austausch erfolgte hauptsächlich über Text. Einige interessante Links wurden eingestellt. Theoretisch wäre es sicher möglich gewesen auch anders (Video, Pod) zu kommunizieren. Wäre sehr hohe Herausforderung für mich auch gewesen.

InF:
Die Interaktionen waren formalisiert durch die Foren, kamen mir aber leichter und lockerer vor als in Woche 1.

samadmin

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